Delmenhorst. Die Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst haben beim TuS Sulingen souverän gewonnen. Sie setzten sich mit 33:25 (18:13) durch.

Mit dem 33:25 (18:13) beim TuS Sulingen haben die Handballer der HSG Delmenhorst, Spitzenreiter in der Verbandsliga, im zehnten Spiel den achten Sieg erreicht. Die HSG präsentierte sich souverän. Ihr gelang beim Siebten ein Start-Ziel-Sieg. Philipp Freese sorgte nach 2:39 Minuten für die Führung, die der Gast bis zum Schlusspfiff nicht mehr abgab. „Ich hatte mir die Aufgabe schwerer vorgestellt“, gab HSG-Cheftrainer Jörg Rademacher zu.
Zu seinem ersten Einsatz kam Neuzugang Tim Coors, der bisher aufgrund von Rückenproblemen ausgefallen war. Rademacher: „Er hat nach einer Doppelzeitstrafe ein paar Minuten gespielt. Das war nicht geplant.“ Ob Coors am Samstag, 9. Dezember, beim TV Langen mitwirken kann, steht noch nicht fest.

HSG-Trainer Jörg Rademacher lobt Abwehrarbeit

Seine Mannschaft habe sich intensiv mit dem Gegner beschäftigt, sei gut eingestellt gewesen und habe die Vorgaben von Anfang an gut umgesetzt, unterstrich Rademacher. Die Belege: 3:1 (9.), 7:3 (15.) und 13:5 (19.). Die HSG setzte sich ab und gewann so an Stabilität und Sicherheit. Allerdings seien „einige Hundertprozentige“ liegen geblieben. Rademacher: „Das ist das Haar in der Suppe. Aber als Trainer muss ich sehen, was man verbessern kann.“ Mit der Deckung sei er zufrieden gewesen. Nach 20 Minuten sei allerdings etwas Sand ins Getriebe geraten.

„Die zweite Halbzeit haben wir sicher heruntergespielt“, sagte Rademacher. Über das 20:16 (34.) kam die HSG erstmals in der 41. Minute zu einem Acht-Tore-Vorsprung (25:17). Man habe auf Sulinger Aktionen gleich Antworten parat gehabt und Gegenstoßtore gemacht, berichtete Rademacher. Er ergänzte: „Die Mannschaft hatte viele gute Phasen und der Sieg ist auch in der Höhe verdient.“
Delmenhorster zeigen geschlossene Teamleistung

Beim TuS erzielte Jan Mohrmann 13 Tore. „Ihn kann man nie ganz ausschalten, aber Niclas Schanthöfer hat gut gegen ihn gespielt“, sagte der HSG-Trainer, der auch Torwart Sönke Schröder herausstellte: „Er hatte es sich durch gute Leistungen verdient, mal anzufangen.“ Auch Mirko Lettmann habe seine Sache gut gemacht: „Mirko war auch mal dran. Er kommt rein und hält einen Siebenmeter.“ Aber das gesamte Team habe sich ein Lob verdient: „Ich bin froh, dass wir nach der dreiwöchigen Pause sofort wieder den Rhythmus gefunden haben. Das hat die Mannschaft gut gelöst.“ style="font-family:
'
TuS Sulingen: Uhlhorn, Kramer; Demel, Plander 1, Hammann, Borchert, Wilkens 5, Krause 4/2, Langnau 1, Scharf 1, Meyer, Paessler, Ballmann, Mohrmann 13/5.
HSG Delmenhorst: Lettmann, Schröder; Sudau 6, Timmermann 7, Larisch 1, Coors, Oetken 5/3, Schanthöfer 4, Haake 1, Janßen 1, Kohrt 2, Schöps, Freese 6, Windels.
Siebenmeter: TuS 8/7 – HSG 4/3.
Zeitstrafen: TuS 6 – HSG 6.
Rote Karte: Jan Scharf (3. Zeitstrafe, 57.).
Spielfilm: 1:3 (9.), 3:7 (15.), 5:13 (19.), 11:16 (28.), 13:18 – 16:20 (34.), 17:25 (41.), 21:29 (50.), 23:32 (58.), 25:33.

Quelle: dk-online.de