Delmenhorst. Aufgrund einer konzentrierten Leistung erreichten die Handballer der HSG Delmenhorst mit dem 24:22 (16:10) beim TV Langen den neunten Sieg im elften Spiel.

Der Spitzenreiter der Verbandsliga meldet 19:3 Punkte. Da Verfolger SG Neuenhaus/Uelsen gegen den TvdH Oldenburg mit 26:27 unterlag (das entscheidende Tor gelang Florian Andresen nach 59:59 Minuten) beträgt der Vorsprung der HSG vier Punkte.

„Die Mannschaft hat nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen angeknüpft“, sagte Delmenhorsts Trainer Jörg Rademacher. Doch es sei wichtig, auch „so ein Spiel“ mitzunehmen. Aufgrund der Ausfälle von Philipp Freese (Rückenbeschwerden) und Niclas Schanthöfer (Schulterverletzung) und des Fehlens von Andre Haake (Adduktorenprobleme) musste der Coach das Deckungssystem umstellen (3-2-1). Nach Anlaufschwierigkeiten fand HSG besser ins Spiel. Über 6:2 (11.), 10:5 (18.) und 11:9 (22.) lag er zur Pause mit 16:10 vorne.

HSG Delmenhorst lässt zu viele Chancen liegen
In der zweiten Halbzeit, so Rademacher, habe er einige Wechsel vorgenommen. Dadurch sei etwas Sand ins Getriebe geraten: „Wir haben viele Chancen liegengelassen und Konter kassiert.“ Nach dem 22:22 (55:55) trafen Jörn Janßen und Jonte Windels. Die HSG setzte drei Torhüter ein. Sönke Schröder spielte bis zur 22. Minute. Bis zur 45. Minute folgte Neuzugang Björn Bröckerhoff. „Die Abstimmung fehlte noch, aber Björn hilft uns weiter“, meinte Rademacher. Während der letzten Viertelstunde kam Mirko Lettmann zum Einsatz.

Tim Coors, so dessen Trainer, habe „40, 45 Minuten“ lang gespielt. Rademacher: „In der Abwehr hat er für Stabilität gesorgt. Im Angriff braucht er noch Zeit. Aber Tim hatte vier, fünf Monate keine Wettkampfpraxis“.

Das nächste Spiel bestreitet die HSG am Samstag, 13. Januar, 19.15 Uhr, gegen die TSG Hatten-Sandkrug (mit 14:8 Punkten Dritter).

 Quelle: dk-online.de (Klaus Erdmann)