Herren1 20140922Sieg über den ATSV Habenhausen II – Verbandsligist startet verheißungsvoll

er Delmenhorst. Mit dem 38:24 (19:14) über den ATSV Habenhausen II sind die Handballer der HSG Delmenhorst am Samstagabend verheißungsvoll in die Verbandsliga-Saison 2014/15 gestartet. Der Hausherr gab vor rund 200 Zuschauern von Anfang an den Ton an. Er steigerte sich im zweiten Abschnitt deutlich und erlaubte dem Gast nur noch zehn Tore.

Die Mannschaft von Spielertrainer Andre Haake und Neu-Coach Werner Rohlfs musste in der Halle am Stadion mit Leistungsträger Frederic Oetken und Neuzugang Stefan Timmermann auf zwei wichtige Spieler verzichten.

Habenhausens Zweite erreichte lediglich mit dem 1:1 und dem 2:2 den Ausgleich, lag aber ansonsten stets zurück – bereits in der 9. Minute mit sechs Toren, denn die HSG hatte aus dem 2:2 ein 8:2 gemacht. Dann erlaubte man sich jedoch einige Nachlässigkeiten und der ATSV II kam nach einer Viertelstunde durch Janik Schlurolf bis auf ein Tor heran (11:10). Drei Treffer in Folge verhalfen dem Gastgeber wieder zu einem deutlicheren Vorsprung, zur Pause lag er mit 19:14 in Führung.

Während Haake im ersten Abschnitt sechsmal zulangte und Benjamin Janssens fünf Erfolge beisteuerte, standen bei Bjarne Tore Ruthke, dem norwegischen Rückraumspieler auf Seiten des Gastes, sieben Tore zu Buche. Ruthkes Trefferquote sank nach dem Wiederanpfiff deutlich. Die Aktiven der HSG bekamen den herausragenden Gästespieler besser in den Griff und gestatteten ihm lediglich noch einen Treffer.

Überhaupt standen die Gäste nach dem Seitenwechsel in der Defensive besser. Sie ließen nur noch zehn Tore zu und erzielten auf der anderen Seite – wie in Hälfte eins – 19 Tore. In der Schlussphase bekam auch noch der dritte Schlussmann, der von der A-Jugend zu den Herren gewechselte Felix Plate, verdienten Beifall. Er parierte einen Siebenmeter von Ruthke.

Auf die Frage, ob er zufrieden sei, antwortete Haake: „Aufgrund der zweiten Halbzeit bin ich sehr zufrieden. Wir haben während der Pause einige Dinge angesprochen.“ Als positiv bewertete der Spielertrainer, dass man den Gegner deutlich unter 30 Toren gehalten habe.

Quelle: dk-online  /  Foto: Rolf Tobis