Delmenhorst. Die Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst haben sich vor 240 Zuschauern einen Kantersieg erspielt: Gegen Jahn Brinkum setzte sich der Tabellenzweite mit 39:24 (21:14) durch.
Beim 39:24 (21:14) gegen den FTSV Jahn Brinkum haben die Handballer der HSG Delmenhorst erfrischenden Tempohandball gezeigt. Der Verbandsliga-Zweite zeigte gegen den überforderten Gast eine überzeugende Leistung und unterhielt die 240 Zuschauer gut.


HSG bekommt schon vor der Pause Szenenapplaus.

Das erste Tor erzielte Brinkums Tim Kieselhorst, der später umknickte und nicht mehr zum Einsatz kam. Frederic Oetken sorgte für das 2:1 und fortan lag ausschließlich Delmenhorst in Führung. Nach dem 4:1 durch Spielertrainer Andre Haake ertönte von der Tribüne aus die an die Adresse des FTSV gerichtete Aufforderung „gebt auf“. Das tat der Gast natürlich nicht, doch er kam im weiteren Spielverlauf nicht ansatzweise in die Nähe einer Überraschung. Auch die 5:1-Deckung brachte nicht den gewünschten Erfolg. Lediglich Linksaußen Maik Bhola, dem im ersten Abschnitt fünf Treffer gelangen, sorgte wiederholt für Gefahr.

Bereits in Hälfte eins boten die Hausherren einige sehenswerte Aktionen. So gab es starken Beifall für einen Konter, den Oetken nach einem mustergültigen Zuspiel von Haake erfolgreich beendete. Zur Pause hatte die HSG einen beruhigenden Sieben-Tore-Vorsprung herausgespielt.

Delmenhorster bauen Vorsprung kontinuirlich aus
Nach dem Wiederanpfiff baute der Favorit den Vorsprung kontinuierlich aus. Jubel gab es in der 44. Minute. Colin Hörner scheiterte an Brinkums Schlussmann Ashkan Sadeghi, ehe Michael Uken die Latte traf und Stefan Timmermann den Abpraller zum 30:19 verwandelte. Als sich der deutliche Sieg des Aufstiegsaspiranten mehr und mehr abzeichnete, gewährte das Delmenhorster Trainer-Duo Haake/Werner Rohlfs Spielern aus der zweiten Reihe längere Einsatzzeiten. Somit konnten sich auch Dominik Ludwig, Uken, Hörner, Thorsten Gärtner und Marcian Markowski in Szene setzten.

Neben der HSG spielten am Samstagabend auch die beiden weiteren Mitglieder des Spitzentrios. Sie gaben sich ebenfalls keine Blöße. Tabellenführer Edewecht weist nach dem 33:32 gegen Langen 35:7 Punkte auf. Die Nummer drei, VfL Fredenbeck II, bringt es nach dem 33:22 in Osnabrück auf 31:11 Zähler. Bei dem Team von Andre Hahn stehen 34:8 Punkte zu Buche. Der Spielertrainer sprach von einem „Klassenunterschied“. Man habe „Super-Tempohandball“ gezeigt und einen „sauberen Ball gespielt“.

Quelle: dk-online.de
Foto: Rolf Tobis

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