Delmemhorst. Die Landesliga-Handballerinnen der HSG Delmenhorst haben sich im Spitzenspiel der Staffel Bremen gegen Komet Arsten einen Punkt erkämpft.

 

Silke Stecher traf fünf Sekunden vor Schluss zum 25:25. 
Silke Stecher hat am Samstag für großen Jubel bei den Handballerinnen der HSG Delmenhorst gesorgt. Sie warf in der Stadionhalle fünf Sekunden vor Schluss das letzte Tor des Spitzenspiels der Landesliga Bremen und sicherte ihrem Team damit das 25:25 (14:11) gegen den Tabellenführer Komet Arsten. In der spannenden, auf hohem Niveau stehenden Partie bewiesen beide Mannschaften, dass sie zurecht zu den Anwärtern auf einen der drei vorderen Plätze in der Abschlusstabelle der Saison 2018/19 gehören. Das einzige noch verlustpunktfreie Team ist der VfL Horneburg (14:0). Delmenhorst (13:3) und Arsten (15:3) haben bereits einen großen Vorsprung auf das Verfolgerfeld, das der TSV Altenwalde (9:9) anführt.

Zwei Treffer in Folge durch Nina Haake bescherten den gastgebenden Delmenhorsterinnen einen guten Start, doch auch das Komet-Team kam schnell in Schwung. Vom 3:3 (6. Minute) bis zum 8:8 (20.) wechselte die Führung ständig. Dann legte die Delmenhorster Sieben einen Zwischenspurt ein, der ihr die 14:11-Pausenführung einbrachte.

HSG Delmenhorst überzeugt als Team
Nach dem Wiederanpfiff trumpften zunächst die Gäste auf. Innerhalb von fünf Minuten stand ein 14:14 zu Buche. Die Spielerinnen von HSG-Trainer Ingo Renken ließen sich nicht nervös machen. Sie konterten und erkämpften sich einen Zwei-Tore-Vorsprung (18:16, 42.), der zwischenzeitlich sogar bis auf vier Treffer anwuchs (22:18, 46.). Die HSG verpasste es dann allerdings, die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden, weil sie klare Torchancen vergab. So wurde es für sie sogar noch brenzlig, denn Arsten hatte in der 58. Minute die Nase mit zwei Toren vorn (25:23). Die Schlussphase war etwas hitzig, doch nachdem Kerstin Cordes aufgrund einer Roten Karte und Komet-Spielerin Mirja Kahle, die eine Zwei-Minuten-Strafe erhielt, vom Feld mussten (58.), nutzte Stecher den deshalb entstandenen zusätzlichen Raum auf dem Feld zum Anschlusstreffer. Nach einem Ballgewinn und einer Auszeit war sie fünf Sekunden vor dem Ende noch einmal erfolgreich. HSG-Trainer Renken freute sich über eine geschlossene Teamleistung, jede seiner Spielerinnen kämpfte für ihre Mannschaft.

HSG Delmenhorst: Nienaber, Peters, Logemann, Eilers 2, Hanenkamp 1, Haake 2, Cordes 9/6, Howe, Hildener 2, Lampe 2, Stecher 4, Schneider 1, Sticklies 1, Weyhausen 1.
Siebenmeter: HSG 7/6 – TuS 5/4.
Zeitstrafen: HSG 2 – TuS 6.
Rote Karte: Kerstin Cordes (58.).
Spielverlauf: 2:0 (3.), 3:3 (6.), 5:5 (10.), 5:7 (12.), 8:8 (20.). 10:8 (24.), 14:11 – 14:14 (35.), 17:15 (38.), 19:16 (42.), 21:17 (46.), 22:20 (49.), 23:23 (54), 23:25 (58.), 25:25.

Bildunterschrift: Warf im Heimspiel gegen Komet Arsten das 25:25 für die HSG Delmenhorst: Silke Stecher (vorn)
Foto: Rolf Tobis
Quelle: dk-online.de (Simone Gallmann)

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