Delmenhorst. Die Landesliga-Handballerinnen der HSG Delmenhorst haben sich ein Remis beim Spitzenreiter VfL Horneburg erkämpft. Das 20:20 feierten sie wie einen Sieg.

Nach dem gerechten 20:20 (8:8) beim führenden VfL Horneburg haben die Handballerinnen der HSG Delmenhorst, Zweiter der Landesliga Bremen, den Punkt wie einen Sieg bejubelt. Die HSG reiste hoch motiviert zum Tabellenführer, denn sie besaß die Chance, den VfL von der Spitze zu verdrängen.

Die ersten 15 Minuten liefen nach Wunsch der Delmenhorsterinnen. Die Abwehr stand sehr gut und im Angriff nutzten die Spielerinnen ihre Gelegenheiten zum 6:3 (16.). In den folgenden zehn Minuten wendete sich das Blatt allerdings. Die Schützlinge von Ingo Renken brachten den Ball nicht mehr im gegnerischen Tor unter. Die Gastgeberinnen nutzten diese kleine Schwächephase, um mit 7:6 in Führung zu gehen. Alexandra Hildener und Kerstin Cordes sorgten im Anschluss daran mit ihren Treffern dafür, dass die Mannschaften mit einem 8:8 in die Pause gingen.

Silke Stecher wirft das letzte Tor der HSG Delmenhorst
Die zweite Hälfte war nichts für schwache Nerven. Die Deckung vor HSG-Torhüterin Christina Nienaber blieb weiterhin stabil. Renken sagte nach dem Spiel, dass diese Abwehrleistung die bisher beste in dieser Saison gewesen sei. Da auch die Horneburger Defensive nur schwer zu überwinden war, schaffte es keines der Teams, sich entscheidend abzusetzen. Die Führungen wechselten ständig. Ab der 42. Minute legte immer eine Mannschaft einen Treffer vor und im Gegenzug gab es den Ausgleich. Nach 57:35 Minuten setzte die Delmenhorsterin Silke Stecher mit ihrem fünften Treffer den Schlusspunkt unter das 20:20. Die HSG liegt mit 22:4 Zählern einen Minuspunkt hinter den Horneburgerinnen (25:3).

Quelle: dk-online.de (Simone Gallmann)

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