Delmenhorst. Der Handball-Oberligist HSG Delmenhorst hat den Vertrag mit seinem Trainer Jörg Rademacher verlängert. Zudem steht der erste Neuzugang für die Saison 2019/2020 fest.

Der Derbysieg war eine perfekte Vorlage, Jürgen Janßen, Vorsitzender der HSG Delmenhorst, verwertete sie am späten Freitagabend sicher. "Wir haben den Vertrag mit unserem Trainer Jörg Rademacher um zwei Jahre verlängert", verkündete er bestens gelaunt, nachdem dieser mit seinen Oberliga-Handballern in der Stadionhalle vor 410 Zuschauern einen 27:25 (13:11)-Heimerfolg über die TSG Hatten-Sandkrug eingefahren hatte. Und: Janßen stellte auch noch das erste Ergebnis der Kaderplanung für die kommende Saison 2019/2020 vor. "Mario Reiser wird dann für die HSG spielen", sagte der Clubchef. Reiser ist in der laufenden Spielzeit 2018/2019 für den Verbandsligisten TV Neerstedt aktiv.

HSG Delmenhorst peilt Regionalliga-Qualifikation an
Rademachers Vertrag wäre zum Ende der laufenden Saison ausgelaufen. Er war vor zwei Jahren aus Neerstedt zur HSG gekommen, hatte die Delmenhorster mit 49:3 Punkten zur Verbandsliga-Meisterschaft und damit zum direkten Wiederaufstieg in die vierthöchste Klasse geführt. In der Oberliga hat die HSG nach bisher 18 Partien 19:17 Zähler auf dem Konto. Damit liegt sie voll auf Kurs, das Saisonziel, den Ligaverbleib, zu erreichen. Die Vorgabe für 2019/2020 steht bereits fest: "Wir wollen in die neue Regionalliga", sagte Janßen. Diese wird zur Saison 2020/2021 als vierte Klasse zwischen der Oberliga und der 3. Liga eingeführt.

"Mario Reiser ist vielseitig einsetzbar", sagte Rademacher über den ersten Zugang für die kommende Saison. In erster Linie spielt Reiser auf Linksaußen. Er war vor der Saison 2017/2018 vom Oberligisten TV Bissendorf-Holte zum TVN gewechselt, der damals ebenfalls in dieser Klasse um Punkte kämpfte. Nach dem Abstieg hat Reiser in der laufenden Verbandsliga-Spielzeit in bisher 17 Saisonspielen 110 Tore, davon 38 per Siebenmeter, geworfen. "Er ist jung, hungrig und passt 100-prozentig in unser Konzept", sagte Rademacher: "Er ist für uns ein Glücksgriff. Wir sind froh, dass er sich für uns entschieden hat."

Niclas Schanthöfer verlässt Oberligateam der HSG Delmenhorst
"Wir führen gute Gespräche mit weiteren Spielern", verriet Janßen, dass es noch mehr "Neue" im HSG-Team geben wird, Namen gab er nicht preis. "Zu 80 Prozent steht die Mannschaft", ergänzte Rademacher zum Stand der Dinge und nannte noch den ersten Abgang. Niclas Schanthöfer wird in der kommenden Saison nicht mehr für das HSG-Oberligateam auflaufen. 


Quelle: dk-online.de (Lars Pingel)

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