Delmenhorst/Bookholzberg. Die Landesliga-Handballerinnen der HSG Delmenhorst mussten sich nach einem spannenden und umkämpften Spitzenspiel der Bremen-Staffel dem VfL Horneburg geschlagen geben.

Die Landesliga-Handballerinnen der HSG Delmenhorst und der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben am Sonntag richtungweisende Partien verloren. Die Delmenhorsterinnen mussten sich im Gipfeltreffen der Staffel Bremen dem VfL Horneburg geschlagen geben, das Landkreis-Team unterlag im Kampf gegen den Abstieg aus der Weser-Ems-Staffel der ebenfalls vom Sturz in die Landesklasse bedrohten Mannschaft von SW Osterfeine.

Serie der HSG Delmenhorst gerissen
Etwa 200 Zuschauer sorgten in der Stadionhalle für einen würdigen Rahmen für das Spitzenspiel, die Atmosphäre war bestens. Die HSG Delmenhorst hatte dort den Tabellenführer der Bremen-Staffel, den VfL Horneburg, zu Gast, der mit einem Punkt Vorsprung auf seinen einzigen ernsthaften Verfolger angereist war. Nach spannenden 60 Minuten hatten die Horneburgerinnen eine 15 Partien währende Serie der HSG beendet: Sie bezwangen die Delmenhorsterinnen mit 27:25 (14:11).
Das Hinspiel war unentschieden ausgegangen (20:20). Von Anfang an war beiden Teams anzumerken, dass sie eine Punkteteilung nicht zufrieden stellen würde. Die HSG wollte ihre Gäste entthronen, die wiederum waren erpicht darauf, ihre Ausgangslage im Aufstiegsrennen sechs Spieltage vor Ende der Saison 2018/2019 zu verbessern. Der VfL begann mit einer sehr offensiven Abwehr, die HSG stellte sich aber schnell darauf ein. Allerdings vergaben die Delmenhorsterinnen vor allem von den Außenpositionen viele gute Chancen, sodass sie nach dem 3:3 (5.) mit 6:9 in Rückstand gerieten (20.). Das Team von HSG-Trainer Ingo Renken kämpfte sich bis auf 9:10 heran (24.). Es musste die Horeburgerinnen, die ihre Möglichkeiten besser verwerteten, bis zum Pausenpfiff aber wieder ein wenig ziehen lassen (11:14).

Delmenhorsterinnen beweisen gute Moral
Die Delmenhorster bewiesen nach dem Seitenwechsel gute Moral. Sie ließen sich von einer Schwächephase, nach der sie mit 15:22 zurücklagen (48.), nicht beirren, sondern kämpften großem Einsatz darum, sich einen Sieg zu ermöglichen. Und sie bissen sich ins Spiel zurück. In doppelter Überzahl brachten Silke Stecher und Sabrina Weyhausen die HSG bis auf 24:25 heran.

In dieser Phase verletzte sich allerdings Alexandra Hildener an der Schulter. Sie konnte nicht mehr eingesetzt werden, kam kurz vor dem Ende aber trotzdem noch einmal auf das Feld, um unter Schmerzen von der Siebenmeterlinie aus das 25:26 zu werfen (59.). Die Gäste behielten in der Schlussminute aber die Nerven: Sara Gefken sicherte ihnen zwei Punkte und damit einen Drei-Punkte-Vorsprung.

HSG Delmenhorst - VfL Horneburg 25:27
HSG Delmenhorst: Nienaber, Peters, Neitzel, Eilers 2, Haake 1, Howe, Hildener 6/1, Lampe 1, Stecher 7/3, Schneider 1, Sticklies 4, Weyhausen 3, Brinkmann.
Siebenmeter: HSG 6/4 - VfL 4/2.
Zeitstrafen: HSG 3 – VfL 6.
Spielfilm: 0:2 (3.), 3:3 (5.), 3:6 (10.), 5:8 (13.), 8:9 (21.), 9:13 (26.), 11:14 – 13:15 (40.), 14:18 (45.), 15:22 (48.), 18:23 (52.), 22:24 (57.), 24:25 (59.), 25:27.

Quelle: dk-online.de (Simone Gallmann)

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