Delmenhorst. Die HSG Delmenhorst hat ihr letztes Landesligaspiel der Saison 2018/19 beim TSV Altenwalde mit 14:15 (2:9) verloren. Das reichte aus, um sich die Meisterschaft zu sichern.

Eine starke Aufholjagd ist mit einem Meistertitel belohnt worden: Die C-Jugend-Handballerinnen der HSG Delmenhorst lagen im „Endspiel“ der Landesliga Nord beim TSV Altenwalde zur Pause bereits mit 2:9 zurück, doch sie steckten nicht auf, sondern kämpften sich zurück. Sie mussten sich nach 50 Spielminuten zwar mit 14:15 geschlagen geben, durften damit aber trotzdem den ersten Platz in der Abschlusstabelle feiern.

HSG-Torhüterin Celine Preetz ragt heraus
Die HSG war nach elf Siegen aus elf Spielen als Spitzenreiter zu ihrem Verfolger Altenwalde gefahren, der nur gegen die Delmenhorsterinnen verloren hatte: mit 18:25. Da für die Platzierung in der Tabelle bei Punktgleichheit als erstes Kriterium der direkte Vergleich ausschlaggebend ist, hätte sich die HSG also sogar eine Niederlage mit sechs Toren Unterschied erlauben können. Trotz der recht komfortablen Ausgangsposition waren die HSG-Spielerinnen zunächst sehr nervös, sodass in der ersten Halbzeit rein gar nichts klappte. Einzig Torhüterin Celine Preetz war die Aufregung nicht anzumerken. Sie hielt stark und verhinderte so, dass der Pausenstand noch bitterer wurde, als er es mit 2:9 schon war.

Delmenhorsterinnen beweisen großen Kampfgeist
HSG-Trainer Trainer Volker Gallmann fand in der Pause deutliche Worte, die Früchte trugen. Der Kampfgeist seiner Spielerinnen war geweckt, auch spielerisch lief es plötzlich. Die Delmenhorsterinnen holten Tor um Tor auf. Eine Minute vor dem Ende traf Dana Vlach zum 14:14. Mit dem Schlusspfiff bekamen die Gastgeberinnen zwar noch einen Siebenmeter zugesprochen, den sie auch verwandelten. Trotzdem war bei den Delmenhorsterinnen der Jubel groß. Sie hatten den Titel sicher.
Er sei „fix und fertig“, gab Trainer Gallmann nach der Partie zu. Er verstehe nicht, warum sein Team in der ersten Halbzeit „so einen Angsthasen-Handball“ gespielt hatte. Dennoch war er natürlich froh, „dass die Mädchen später doch noch zu ihrer Leistung gefunden haben“.

Für die HSG Delmenhorst spielten Celine Preetz, Juli Oetjen 6/3, Dana Vlach 1, Marah Meyer 2, Finja Smarzly 2/2, Mandy Grimsehl 1, Camille Fiedler 1, Isabel Aschenbach 1, Wiebke Jabs, Hanna Kopp 1, Cynthia Wedekind und Clarice Ebert. Trainer Volker Gallmann wird vom Betreuerstab mit Simone Gallmann, Ingo Becker und Mike Krause unterstützt.

Bildunterschrift: Machte es spannend: das C-Jugend-Team der HSG Delmenhorst. Trotz einer Niederlage wurde es Landesliga-Meister.
Foto: Simone Gallmann
Quelle: dk-online.de (Simone Gallmann

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