Delmenhorst. Die Landesliga-Handballerinnen der HSG Delmenhorst haben ihr letztes Spiel der Saison 2018/19 verloren. Trotz der Niederlage bei der HSG Phönix belegen sie in der Abschlusstabelle den zweiten Platz.

Die Niederlage hat dann doch nicht so sehr wehgetan. Die Landesliga-Handballerinnen der HSG Delmenhorst mussten sich am letzten Spieltag der Saison 2018/29 in der Bremen-Staffel bei der HSG Phönix zwar mit 21:22 (11:12) geschlagen geben, standen anschließend aber dennoch nicht mit leeren Händen da, denn die Vizemeisterschaft war unter Dach und Fach. Ihr Konkurrent Komet Arsten gewann beim VfL Stade II, der sein Team zurückziehen wird, mit 26:24 und war damit punktgleich mit Delmenhorst (30:14). Doch die HSG weist eine um sieben Treffer bessere Tordifferenz auf.

Das Saisonfazit fällt positiv aus
Der Delmenhorster Trainer Trainer Ingo Renken war mit dem Verlauf der Saison hochzufrieden, „denn keiner hatte zu Beginn damit gerechnet, dass wir am Ende den zweiten Platz erobern“. Dass seine Mannschaft in den letzten drei Spielen keinen Erfolg mehr einfuhr, war ein Wermutstropfen, der die gute Laune des Coaches, wenn überhaupt, nur kurz trübte.

Statistik
HSG Phönix - HSG Delmenhorst 22:21
HSG Delmenhorst: Peters, Neitzel, Eilers 2, Haake, Cordes 1, Howe 3, Hildener 3/1, Lampe, Stecher 3, Schneider 3, Weyhausen 6, Sticklies.
Siebenmeter: Phönix 1/1 – Delmenhorst 2/1.
Zeitstrafen: Phönix 2 – Delmenhorst 4.
Spielfilm: 2:2 (2.), 7:4 (15.), 7:7 (17.), 11:8 (25.), 12:11 – 13:16 (36.), 19:16 (45.), 21:18 (51.), 21:21 (58.), 22:21.

Im letzten Spiel war bei den Delmenhorsterinnen einfach die Luft raus. Die Abwehr stand nicht sicher, im Angriff vergaben sie viele Chancen. Die Gastgeberinnen, die nach dem Verzicht des VfL Stade in die Relegation um den Ligaverbleib rutschten, lagen zumeist vorne, nach 25 Minuten mit 11:8. Bis zur Pause verkürzte die HSG ihren Rückstand dann noch auf ein Tor.
HSG Phönix trifft sieben Sekunden vor Schluss
Die Delmenhorsterinnen starteten gut in die zweite Halbzeit. Sie warfen sich einen 16:13-Vorsprung (36.). heraus. Doch dann gelang ihnen fast neun Minuten kein Treffer mehr, in denen sie sich sechs Gegentore einfingen. Die Delmenhorsterinnen mobilisierten noch einmal ihre letzten Kräfte. Nicole Howe erzielte das 21:21 (58.). Doch sieben Sekunden vor dem Schlusspfiff traf Amelie Hoffmann und machte so den Erfolg für die Gastgeberinnen doch noch perfekt.

Quelle: dk-online.de (Simone Gallmann)

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