Delmenhorst. Mit einem 31:28-Auswärtssieg beim Elsfelther TB hat die HSG Delmenhorst Platz vier in der Handball-Oberliga erreicht. Trainer Jörg Rademacher sprach von einem "dreckigen Sieg".

„Man muss auch mal mit einem dreckigen Sieg zufrieden sein“, hat Jörg Rademacher nach dem 31:28 (15:15) der HSG Delmenhorst beim Elsflether TB festgestellt. Der Chefcoach des Handball-Oberligisten äußerte sich lobend über seine Schützlinge. Sie mussten viel investieren, um die „erwartet schwere Aufgabe“ (Rademacher) beim Tabellenvorletzten, der überwiegend knappe Niederlagen kassierte, zu meistern. Hinter dem TV Cloppenburg (18:2 Punkte) sowie ATSV Habenhausen und SG VTB/Altjührden (jeweils 16:4) nimmt die HSG mit nunmehr 14:6 Punkten die vierte Position ein.


HSG stellt seine Deckung um
„In der ersten Halbzeit hatten wir zunächst keinen Zugriff und sind nicht richtig weggekommen“, berichtete Rademacher. Nach 20 Minuten stellte der Gast seine 6-0- auf eine 3-2-1-Deckung um und es lief besser. Ab diesem Zeitpunkt konnte Frederic Oetken aufgrund einer Fingerverletzung nicht weiter mitwirken – abgesehen von zwei Siebenmetern, die er kurz vor der Pause verwandelte. „Lennart Witt war unser Antreiber. Er hat die Mannschaft gepusht“, sagte der Trainer, der auch die Außenspieler Stefan Timmermann und Mario Reiser mit Lob bedachte. Zur Pause lautete der Zwischenstand 15:15.

HSG nach dem Wechsel offensiver
Nach dem Wechsel trat die HSG offensiver auf. „Damit haben wir den Rhythmus des Gegners unterbrochen und ihn gekriegt“, freute sich Rademacher. Über 17:15 und 21:17 führte Delmenhorst nach 43:36 Minuten mit 24:19. Doch dann habe man es aufgrund dummer Fehler versäumt, so der Coach, den Deckel drauf zumachen. Die HSG habe den Gegner aufgebaut und sich das Leben schwer gemacht. Doch in der Schlussphase, als Elsfleth zwischenzeitlich auf 28:29 herankam (55:05 Minuten) habe die Mannschaft die Nerven behalten.

Bassam Farasha mit guter Leistung
„Vor einem Jahr hätten wir ein solches Spiel wahrscheinlich noch verloren“, meinte Rademacher. Aber die Mannschaft habe einen Schritt nach vorne gemacht und ein richtungsweisendes Spiel gewonnen. Er habe nicht damit gerechnet, so der Coach, dass die Entwicklung so schnell funktioniere. Im Tor bot Rademacher zunächst Sönke Schröder auf. Nach einer Viertelstunde kam Bassam Farasha, der eine gute Leistung zeigte. Ab der 45. Minute kehrte Schröder zwischen die Pfosten zurück. „Er hat einige Male toll gehalten,“ so Rademacher. Die Torhüter hätten entscheidende Anteile an den Erfolgen.

„Wir haben eine Vorlage gegeben, die wir in den nächsten beiden Spiele mit zwei Siegen krönen können,“ unterstrich der Trainer. Seine Mannschaft bestreitet die beiden letzten Treffen des Jahres in der Halle am Stadion: Am Samstag erwartet sie die SG Achim/Baden und am Samstag, 14. Dezember, empfängt sie die SG Schwanewede/Neuenkirchen.

Quelle: dk-online (Klaus Erdmann)

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