Delmenhorst. Die Oberliga-Handballer der HSG Delmenhorst haben ihr Gastspiel beim TuS Rotenburg gewonnen. Sie hatten sich gut auf das "Backe-Verbot" in der Halle vorbereitet.


Die Handballer der HSG Delmenhorst haben ihre kleine Negativserie beendet. Nach drei Niederlagen in Folge setzte sich der Oberligist am Sonntag beim TuS Rotenburg mit 32:30 (13:15) durch. Er gewann trotz des Haftmittelverbots, das im Vorfeld dieser Partie keine unwesentliche Rolle spielte: Der Gast trainierte während der vergangene Woche ohne „Backe“, um sich auf die Gegebenheiten in der Halle der Pestalozzi-Schule einzustellen. „Das hat sich bezahlt gemacht“, stellte Cheftrainer Jörg Rademacher fest: „Aber es gehört auch zum Training.“

Statistik
Der Hausherr führte in der dritten Minute mit 4:1, doch insgesamt verlief die erste Halbzeit ausgeglichen. Keine der Mannschaften setzte sich deutlich ab. „Wir haben drei, vier gute Chancen vergeben“, berichtete der Coach.

Neue Abwehrformation macht sich bezahlt
Nach der Pause fanden die Delmenhorster zunächst nicht gut ins Spiel. In der 36. Minute lagen sie mit 15:18 zurück, doch dann sorgen Jörn Janßen und Mario Reiser (2) für den Ausgleich. In der 43. Minute lag man mit 22:20 vorn. „Dann gab es einige unglückliche Entscheidungen“, sagte Rademacher. Zudem verpassten seine Spieler gute Gelegenheiten. Die Folge: Dem TuS gelang ein 7:1-Lauf, in der 50. Minute traf Lukas Misere zum 27:23. Bereits zuvor hatte Rademacher eine Auszeit genommen und die 6:0- auf eine 4:2-Deckung umgestellt. Das, so der Trainer, sei der Schlüssel zum Erfolg gewesen. Rotenburg kam mit dieser Umstellung nicht zurecht und die HSG meldete sich eindrucksvoll zurück. 

Zwei Treffer in den letzten 16 Sekunden
Auch auf Drei-Tore-Rückstände fand der Tabellenfünfte Antworten. In der 56. Minute gelang Luka Bruns das 30:27 für den TuS. Dann traf nur noch der Gast. Jörn Janßen (2) und Frederic Oetken waren für den Ausgleich verantwortlich. In der 59. Minute erhielt Rotenburgs Christian Hausdorf eine Zeitstrafe. Oetken und Lennart Witt bescherten ihrem Team mit Treffern innerhalb der letzten 16 Sekunden das Erfolgserlebnis. Großen Anteil daran hatte auch Keeper Sönke Schröder, einer von drei eingesetzten Torhütern. Er reagierte während der Schlussphase einige Male glänzend.

Nächste Partie gegen die SG VTB/Altjührden
Die Mannschaft, so Rademacher, habe sich gut zurückgekämpft und kühlen Kopf bewahrt. „Es ist ein wichtiger Sieg, denn wir wollten nicht unten reinrutschen“, betonte der Trainer. Ferner sei es ein Ziel gewesen, ohne Druck in das Spiel gegen die SG VTB/Altjührden zu gehen (Samstag, 25. Januar, 19.15 Uhr).

Quelle: dk-online.de (Klaus Erdmann)

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