Delmenhorst. Die Oberliga-Handballer der HSG Delmenhorst haben ihren vierten Sieg in Folge gefeiert. Sie setzten sich bei der HSG Barnstorf/Diepholz durch.


Auch wenn das Spiel wahrlich keinen Schönheitspreis verdient hatte, haben die Oberliga-Handballer der HSG Delmenhorst ihre Erfolgsserie fortgesetzt. Mit dem 28:25 (13:9) bei der abstiegsgefährdeten HSG Barnstorf/Diepholz gelang den Delmenhorstern der vierte Sieg in Folge – er bedeutete den Sprung auf Rang drei. „Wir waren noch nie Dritter“, freute sich Jörg Rademacher – sollte sein Team auch am Ende dort stehen, wäre es die beste Saison der Vereinsgeschichte. Der Delmenhorster Coach bezeichnete die Partie in Diepholz vor 230 Zuschauern als „das erwartet eklige Spiel“ und den Sieg als Ergebnis harter Arbeit: „Man muss Respekt vor der Truppe haben.“


Statistik
Eine Aussage die auch darauf abzielt, dass neben Torwart Bassam Farasha (Knieverletzung) mit dem erkrankten Torben Sudau und dem privat verhinderten Lennart Witt, der im vorletzten Spiel beim 38:35 in Beckdorf neun Treffer erzielte, zwei Feldspieler fehlten. So kam Bastian Schäfer, der ansonsten für die HSG II spielt, zu seinem ersten Einsatz für die Erste. „Er hat seine Sache gut gemacht“, lobte Rademacher den Spieler. Barnstorfs Interimstrainer Heiner Thiemann war dagegen enttäuscht: „Die Einstellung war gut, aber wir hatten zu viele Fehlwürfe und Ballverluste. So speilen wir weiter gegen den Abstieg.“

Delmenhorst übernimmmt ab der 20. Minute die Kontrolle
Während der ersten 20 Minuten verlief die Begegnung ausgeglichen. „Wir wussten, dass der Gegner aggressiv spielt“, sagte der Coach. Jörn Janßen sei in Manndeckung genommen und Tim Coors einige Male sehr hart angegangen worden. Ab der 20. Minute, so Rademacher, habe seine Mannschaft die Kontrolle übernommen. Nach dem 7:7 bescherten Tore von Coors, Stefan Timmermann, Marcian Markowski und nochmals Coors den Gästen einen 11:7-Vorsprung. Obwohl man im Anschluss daran zwei hundertprozentige Möglichkeiten vergab, führte man zur Pause mit 13:9.

Quelle: dk-online.de (Klaus Erdmann)

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