Herren1 20141005Die Handballer der HSG Delmenhorst gewinnen ihr zweites Heimspiel mit 31:23 gegen die zweite Vertretung HSG Varel/Friesland, für die Andre Willmann zwölf Treffer erzielt. Der hiesige Verbandsligist kontrolliert das Geschehen stets.Von Klaus Erdmann

Delmenhorst. Wenige Minuten nach dem Abpfiff wollte Andre Haake das 31:23 (16:12) der Handballer der HSG Delmenhorst gegen die HSG Varel-Friesland II schnell abhaken. „Wir haben souverän gewonnen“, betonte der Spielertrainer des Verbandsligisten. Dann richtete er den Blick nach vorn: „In der nächsten Woche haben wir ein Knackpunktspiel.“ Haakes Statement ist nachvollziehbar, denn das 31:23 werden sie bei den Gastgebern sicherlich in der Kategorie „souveräne Arbeitssiege“ verbuchen.

Andererseits handelte es sich aber auch am Samstagabend um ein nicht ganz unwichtiges Spiel – nach dem erfreulichen Saisonauftakt (38:24 über den ATSV Habenhausen II) und dem enttäuschenden 32:44 beim SV Beckdorf II.

Nach der Schlappe stand unsichtbar der Begriff „Wiedergutmachung“ über dem Treffen mit den Varelern. Tobias Schenk sorgte mit seinem ersten von zehn Treffern für das 1:0. Wenige Minuten später hieß es 1:2 und 2:3, ehe Schenk mit zwei Toren für das 4:3 sorgte (8.). Im Anschluss daran gab der Titelanwärter die Führung nicht mehr ab.

Der Rückraum der Gäste bereitete der Haake-Mannschaft, wie erwartet, die meisten Probleme. Während der dreifache Torschütze Andrzej Staszewski verhältnismäßig blass blieb, war Andre Willmann kaum zu stoppen. Der ehemalige Neerstedter erzielte sowohl vor als auch nach der Pause sechs Treffer und damit zwölf der 23 Vareler Tore. „Willmann war stark“, sagte Haake. „Hier haben wir aber nicht das umgesetzt, was wir angesprochen haben. Wir haben Willmann einfache Tore erlaubt. Aber wir hatten die restlichen Gegenspieler relativ gut im Griff.“

Die auf einem engagierten Auftritt basierende Überlegenheit der Delmenhorster, die phansenweise mit einer 5:1-Abwehr agierten, zahlte sich aus. Sie gaben stets den Ton an und fanden, als es enger wurde und die Zwischenstände 17:15 (35.) und 22:20 (48.) lauteten, die richtigen Antworten. Nach dem 22:20 legte der Gastgeber einen 5:1-Lauf hin und sorgte damit für die Vorentscheidung. Mit dem 30:22 gelang Colin Hörner das 100. Saisontor des Spitzenteams.

Haake verwies darauf, dass seine Mamnnschaft nur 23 Tore kassiert habe. Besagtes „Knackpunktspiel“ steht am Sonntag, 17 Uhr, beim VfL Fredenbeck II auf dem Programm. Nach dem 24:22 beim TSV Bremervörde II meldet der VfL 6:0 Punkte. „Wichtig ist, dass wir auch auswärts konzentriert spielen“, sagte Haake nach der Begegnung mit der HSG Varel-Friesland II, die er schnell abhaken wollte.

Quelle: dk-online  /  Foto: Rolf Tobis

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