Handball-Verbandsligist HSG Delmenhorst marschiert weiter Richtung Aufstieg. Beim 28:24 bei der HSG Varel-Friesland II bewiesen die Delmenhorster Oberliga-Reife.

Mit einem 28:24 (15:9) bei der HSG Varel-Friesland haben die Handballer der HSG Delmenhorst gestern einen wichtigen Erfolg gelandet. Die Friesländer gelten als unbequemer Gegner, der wiederholt auf Spieler zurückgreift, die dem Kader der Ersten, Zehnter der 3. Liga, angehören. So war es auch gestern: „Es kamen alle zum Einsatz, die ein Doppelspielrecht besitzen“, berichtete Andre Haake, Spielertrainer des Verbandsliga-Zweiten aus Delmenhorst. „Wir haben uns als echtes Team präsentiert. Es war eine tolle Mannschaftsleistung“, betonte Haake. Mit Nachdruck bezog er in dieses Lob jene Spieler mit ein, die auf der Bank saßen. Nach 5:3 (9.) und 11:6 (21.) lag seine Mannschaft zur Pause mit sechs Toren in Führung. Auch danach bestimmte der Gast das Geschehen. Über 19:15 (41.) und 24:19 (52.) kamen die Delmenhorster zum 28:24.

Lob für Lettmann und Janßen „Das war die beste Saisonleistung““, freute sich Haake, der auch den A-Jugendlichen Jonas Meißner einsetzte. Er stellte besonders die „überragende Abwehrleistung“ heraus und lobte Keeper Mirko Lettmann. Der Routinier bildete einen sicheren Rückhalt. Sönke Schröder kam bei einem Siebenmeter der HSG Varel-Friesland II ins Tor und parierte den Strafwurf. Der Gegner, so Haake, habe großes Potenzial, aber er sei phasenweise überheblich zu Werke gegangen. Haake: „Mit der aggressiven Deckung haben wir ihnen die Lust am Handballspielen genommen.“

Vorfreude auf Topspiel Das Fehlen wichtiger Spieler, die aufgrund von Verletzungen nicht zur Verfügung stehen, habe man kompensiert. „So hat Jörn Janßen Verantwortung übernommen“, sagte Haake, der auch Stefan Timmermann lobte.

„Heute können wir zeigen, ob wir reif für die Oberliga sind.“ Diesen Satz, so Haake, habe er vor dem Treffen betlleont. Nach dem 28:24 könnten die nächsten drei Spiele eine Vorentscheidung bringen. Am Samstag, 19 Uhr, spielt mit dem VfL Fredenbeck II der Dritte beim Tabellenzweiten Delmenhorst. „Jetzt kann Fredenbeck kommen. Wir freuen uns auf dieses Spiel“, sagt Haake.

Quelle: dk-online.de

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